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Aktueller Immobilien-Preisspiegel 2006 erhältlich

 
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freitag16
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BeitragVerfasst am: Do Jun 22, 2006 11:29 am    Titel: Aktueller Immobilien-Preisspiegel 2006 erhältlich Antworten mit Zitat

Präsentation des neuen Immobilienpreisspiegel 2006


7.6.2006
Fachverband der Immobilientreuhänder präsentiert druckfrischen Immobilienpreisspiegel

Marktstudie mit Durchschnittswerte der 2005 erzielten
Immobilienpreise - Erstmals mit Frequenzzahlen aus Städten von "Infrapool" - Malloth: "Meilenstein und nützliches Werkzeug"

"Der Immobilienmarkt in Österreich befindet sich
in allen Bereichen im permanenter Aufwind" - so fasste Thomas
Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und
Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die
Ergebnisse der Erhebungen zur druckfrischen Ausgabe des
Immobilienpreisspiegels heute, Mittwoch, vor der Presse zusammen.
Seit 1989 werden im Immobilienpreisspiegel Durchschnittswerte
veröffentlicht, in der jetzt vorliegenden Ausgabe jene der im Jahr
2005 erzielten Immobilienpreise. Der Preisspiegel enthält weiters die
Zahlen des Jahres davor im direkten Vergleich sowie deren Veränderung
in Prozent. Neu ist in dieser Ausgabe die Einarbeitung von
Frequenzzahlen in österreichischen Städten, erhoben von Infrapool
. Malloth bezeichnete den Immobilienpreisspiegel
mit dem neuen Feature als "Meilenstein und nützliches Werkzeug in
Angelegenheiten, die mit Immobilien zu tun haben."

"Die vorliegenden Zahlen zeigen einen eher ausgeglichenen
Immobilienmarkt in Österreich: Es sind sowohl Veränderungen nach
unten als auch nach oben ausgewiesen", so Malloth. Allerdings, so
gibt er zu bedenken, gebe es am Markt eine Polarisierung, nämlich
nach sehr hochwertigen, teuren Immobilien, und dem qualitativ
unteren, eher preisgünstigen Angeboten: "Der Markt hat keine Mitte
mehr."

Ein nach wie vor boomender Bereich ist der Verkauf/Erwerb von
Wohnungsneubau. Das führt Immobilien-Experte Malloth auf ein
Zurückfahren der Neubautätigkeit in so gut wie allen
Landeshauptstädten und die damit einhergehende Verknappung des
Angebotes zurück. Eine differenzierte Betrachtung ist auf Grund des
stark ausdifferenzierten Angebotes im Bereich Kauf von
Altbauwohnungen notwendig. Gleich bleibend präsentiert sich der
Bereich Miete; die Mietpreise in Österreich verhielten sich im
Schnitt stabil oder waren leicht steigend.

Nach Städten betrachtet, gehören zu den aus den Zahlen des
Immobilienpreisspiegels ablesbaren Gewinnern Klagenfurt (+7,34
Prozent - allerdings von einem niedrigen Niveau ausgehend), wie schon
seit jeher Salzburg (+5,41 Prozent), Graz (+4,36 Prozent) sowie St.
Pölten zu den Gewinnern. Abgeschlagen liegt mit -2,45 Prozent
Eisenstadt. Wien befand sich mit +0,68 Prozent in einer
Seitwärtsbewegung. Auffällig ist das Ansteigen der Nachfrage nach
Neubau-Eigentum im 11. Wiener Gemeindebezirk.

Austauschbewegungen beim Wohnen und Leben finden eher zwischen
(großen) Städten wie etwa Wien und St. Pölten als von groß nach
klein. Ungebrochen ist nach wie vor der Trend zum Leben und Wohnen im
Nahbereich größerer Städte: "Die Speckgürtel wurde bislang noch
keiner Diät zugeführt", formuliert es Malloth. Vielmehr werde es in
Zukunft so sein, dass auch Bezirksstädte und andere, noch kleinere
Städte, einen so genannten Speckgürtel haben werden, prognostiziert
er mit Blick auf die Daten der "Infrapool"-Frequenzanalysen, die
Infrapool-Vorstandsmitglied Christian Schaffner präsentierte: Denen
zur Folge sind auch Städte wie Villach (Platz 6), Wels (7), Krems
(10) oder Vöcklabruck (11) im Ranking nach Wochenfrequenz vertreten.
Angeführt wird dieses von Wien, Linz, Graz, auf den Plätzen folgen
Salzburg und Innsbruck.

Ein Trend, den auch Christian Schaffner aus seinen Zahlen
bestätigt sieht: "Die Zeichen für die Innenstädte stehen auf
Aufschwung: Die Passantenfrequenz hat 2005 um sieben Prozent
zugelegt", so Schaffner. Weitere Indizien sind das zunehmende
Interesse von Investoren an Innenstädten. "Projekte außerhalb der
Städte sind durch die Speckgürtel oft schon ausgereizt. Auch haben in
NÖ, OÖ und Vorarlberg neue Raumordnungen zumindest für eine
Verbesserung der Stimmung für die Innenstadt als Kernzone gesorgt".
Allerdings: Bei der Frequenz zugelegt haben vor allem die großen
Städte, in vielen kleinen Städten florieren weiterhin die
Speckgürtel, während die Zentren ausgehungert werden.

Ein Manko sieht Schaffner beim mangelnden Gestaltungswillen der
Gemeinden: "Die meisten innerstädtischen Projekte werden unter
Ausschluss der Öffentlichkeit vorangetrieben. Eine Einbindung der
Liegenschaftseigentümer ist unbekannt. Die Stadtgemeinde freut sich
über zusätzliche Arbeits- und Parkplätze, schafft es aber meistens
nicht, die restliche Stadt in die Planung zu integrieren." In diesem
Zusammenhang seien auch die Immobilientreuhänder, immerhin eine
Drehscheibe der Volkswirtschaft, gefordert, betont Malloth. "Warum
soll ein Immobilientreuhänder mit seiner Kompetenz als Primus inter
pares nicht auch Aufgaben im Rahmen kommunaler Entwicklungen
übernehmen?"

Ebenfalls im Aufwind präsentiert sich aus Sicht der heimischen
Immobilienwirtschaft der Büroimmobilienmarkt, wo Malloth einen
Zuwachs bei der Nachfrage nach hochwertiger Infrastruktur im
städtischen (Nah-)Bereich ortet, ein Trend, der aus seiner Sicht auch
anhalten wird: "Eventuell bedeutet das eine Entwicklung ‚zurück in
die Städte’", so der Fachverbandsobmann, die auch in der Stadtplanung
und -entwicklung tätig ist, abschließend.

Immobilienpreisspiegel 2006 hat einen Umfang von 219 Seiten
(Format A5) und enthält die Auswertungen aller Liegenschaftsarten für
die Bezirke, ergänzt durch grafische
Darstellungen. Die Broschüre ist zum Preis von 32 Euro zuzüglich
MwSt. und Versandkosten beim Fachverband der Immobilientreuhänder,
Schlossgasse 13/2.3, 1050 Wien, erhältlich. Fachverbandsmitglieder
bekommen den Immobilienpreisspiegel 2006 um 27 Euro zuzüglich MwSt.
und Versandkosten. Bestellt werden kann der Immobilienpreisspiegel
ganz einfach im Internet auf der Homepage www.wkimmo.at, per
E-Mail an office@wkimmo.at, telefonisch unter 01/522 25 92 oder per
Fax an 01/522 25 92-33. Auch für Detailinformationen zum
Immobilienpreisspiegel betreffend unterschiedliche Lagen, Kategorien
etc. steht der Fachverband gerne zur Verfügung. (JR)

Rückfragehinweis:


Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Mag. Gottfried Rücklinger
Tel.: (++43) 015222592
Fax: (++43) 015222592-33
mailto:office@wkimmo.at
http://www.wkimmo.at


QUELLE: WKO Österreich, (HA)
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