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gullis
Anmeldedatum: 17.06.2006 Beiträge: 15 Wohnort: Linz
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Verfasst am: Di Jul 11, 2006 12:54 pm Titel: wkimmo.at - Newsletter vom 10. Juli 2007 |
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NEWSLETTER des FACHVERBANDES der IMMOBILIEN- UND VERMÖGENSTREUHÄNDER vom 10. Juli 2006
Themen dieses Newsletters
33. Bundestag der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Solar 2006
Folgearbeiten von Erhaltungsarbeiten sind ebenfalls Erhaltungsarbeiten
Investitionsabfindung gem. § 10 MRG
Neue Formvorschriften für Rechnungen ab 1.7.2006
Die Besteuerung unbeweglichen Vermögens in Österreich
Arbeitskreis Immobilienmakler – Mag. Elmar Hagen
Fachverband der Immobilientreuhänder präsentiert druckfrischen Immobilienpreisspiegel
Holz passt! Niederösterreich sucht die innovativsten Holzbauten
Bauträger gefordert unterstützende Wohnservices anzubieten
Bauen Sie jetzt um. Das Bundessozialamt zahlt mit
Die Fassade - Visitenkarte eines Gebäudes und funktionelles Konstruktionselement
Passivhausförderungen im Wohnbau in Österreich
Immobilienmarkt in Serbien
Deutliche Erleichterung bei vorzeitiger Rückzahlung von Wohnbau- und Hypothekardarlehen
GreenBuilding - Das europäische Programm für energieeffiziente Gebäude
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10.7.2006
Die Besteuerung unbeweglichen Vermögens in Österreich
Immobilien 2006 - Steuerfolder
Sie erhalten in den nächsten Tagen von Ihrer Fachgruppe ein kostenloses Exemplar des Folders "Immobilien 2006 - Die Besteuerung unbeweglichen Vermögens in Österreich". Dabei handelt es sich um eine Neuauflage des Folders 2005, den Sie bereits im Vorjahr erhalten haben.
Die Broschüre - herausgegeben von TPA Horwath - gibt einen praxisgerechten Überblick über den aktuellen Stand der Immobilienbesteuerung in Österreich.
Wenn Sie Interesse an weiteren Exemplaren haben, können Sie diese gerne beim Fachverband nachbestellen. Der Folder kostet 1,20 Euro plus 10% USt. und Versandkosten (Mindestbestellmenge 10 Stück).
Bestellungen Steuerfolder
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10.7.2006
Folgearbeiten von Erhaltungsarbeiten sind ebenfalls Erhaltungsarbeiten
Rechtsinformation - RA Dr. Herbert Rainer
Im Vollanwendungsbereich der §§ 3 und 6 MRG ist die Erhaltungspflicht des Vermieters im Inneren des Bestandobjekts während eines aufrechten Bestandverhältnisses abschließend und unverzichtbar dahin geregelt, dass sie nur die Behebung ernster Schäden des Hauses im Inneren des Bestandobjekts umfasst. Nicht nur die Behebung von Substanzschäden unterliegt der Erhaltungspflicht des Vermieters, sondern auch jede in diesem Zusammenhang erforderliche Nach(folge)arbeit wie zB Schuttabfuhr, Wiederherstellung von Tapeten, Malerei oder Verfliesung.
Daher werden auch die Beseitigung der durch Probeöffnungen und Sicherheitsvorkehrungen (Pölzungen) verursachten Schäden als solche Arbeiten angesehen, die im Zusammenhang mit Erhaltungsarbeiten stehen und daher wie diese zu behandeln sind; Gleiches gilt auch für die im Zuge von Erhaltungsarbeiten notwendige Entfernung und Wiederanbringung eines Wandverbaus.
OGH 20.04.2006, 5 Ob 83/06a
Quelle/Autor
Mayrhofer & Rainer
Rechtsanwälte OEG
Tel: 0043-1-5134765
Fax: 0043-1-5134767
A-1010 Wien, Fleischmarkt 20E
Kontakt RA Dr. Herbert Rainer
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10.7.2006
Holz passt! Niederösterreich sucht die innovativsten Holzbauten
Auslobung des NÖ Holzbaupreis 2006
Niederösterreichs Holzbaukultur ist im Vergleich zum westlichen Österreich – dort ist der Holzbau aus dem Stadt- und Ortsbild nicht mehr weg zu denken – mit einer noch nicht so langen Tradition behaftet. Nun lobt Niederösterreich den siebten Holzbaupreis aus und gerade in den letzten Jahren wurde sehr deutlich, in welchen Sphären das Thema Bauen mit Holz sich bewegt und auf welch aufsteigendem Ast sich der Holzbau in diesem Bundesland befindet.
Der Niederösterreichische Holzbaupreis ist die kritische Auseinandersetzung und Bündelung von innovative Bauobjekten in Holz und Mischbauweise, sowohl im Ein- und Zweifamilienhaus, im verdichteten Siedlungsbau, im Zubau oder in der Althaussanierung, im gewerblichen als auch im öffentlichen Bereich und ist ein sichtbares Zeichen und Bekenntnis zur modernen Holzbauarchitektur in diesem Land.
Darum ist dieser Preis mit seinen klaren Kategorien und Kriterien ein willkommener Anlass, um die ausgeführten Ideen zu bewerten und unter den zahlreichen Einreichungen die besten Projekte über eine interdisziplinäre Jury, die mit anerkannten Experten besetzt ist, zu ermitteln.
Der Niederösterreichische Holzbaupreis ist aber in den vergangenen Jahren auch zu einer Art Synonym für die gesamte „Holzlandschaft“ in diesem Bundesland geworden und ist als wertgeschätzte Veranstaltung in der Holzbranche hoch angesehen.
Entscheidend ist letztlich der maßgebliche Beitrag zur Bewusstseinsbildung rund um die Themenvielfalt des Holzes. Vom Forst, über die Rohstoffmobilisierung bis hin zu den einzelnen Veredelungsprozessen für die Marktreife fasziniert der Naturstoff Holz wegen seiner Heterogenität. Ein Stück wird nie dem anderen gleichen, aber das ist Natürlichkeit. Holz ist genial, weil es mit dem Menschen mitlebt, ihn begleitet, mit ihm altert. Holz ist genial, weil es so viel kann – und es steht zu Hauf vor unserer Haustüre.
Es gibt 4 Hauptpreise in den Kategorien Wohnbau-Neubau, Wohnbau Um- und Zu-bau, öffentlicher Bau, Nutzbau (Gewerbe und Landwirtschaft). Insgesamt wird ein Geldpreis von € 12.000,-- vergeben. Die Jury kann Anerkennungen aussprechen und Sonderpreise für besondere Leistungen vergeben. Private und öffentliche Bauträger sowie Bauherren, Architekten, Planer, Zimmerer und Holzbaufirmen sind einreichberechtigt.
Formale Bedingungen und Kennzeichnung
Projekte, die zu den Holzbaupreisen der Vorjahre eingereicht wurden, sind nicht mehr teilnahmeberechtigt. Die Fertigstellung der Projekte darf nicht vor 01. Januar 2003 und nicht nach 28. Juli 2006 erfolgt sein.
Es werden Einreichungen von Gebäuden zugelassen,
- die den genannten Kategorien zuzuordnen sind,
- die im Bundesland Niederösterreich errichtet wurden
- die vorwiegend aus Holz errichtet sind
- die die Fertigstellungsanzeige laut Bauordnung vorweisen
Alle Unterlagen sind beim Holz Cluster Niederösterreich, 3109 St. Pölten, per Post oder persönlich einzureichen.
Abgabeschluss:
Freitag 28. Juli 2006, 12:00 Uhr
Büro Holz Cluster Niederösterreich
Landhausboulevard 29-30, Haus 5, 3109 St. Pölten
Information und Kontakt
DI Peter Sattler
Tel.: 02742-22776
holzbaupreis@ecoplus.at
www.holzbaupreis-noe.at
Einreichunterlagen
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6.7.2006
Bauen Sie jetzt um. Das Bundessozialamt zahlt mit.
Das Bundessozialamt fördert Umbaumaßnahmen in Betrieben, mit denen der Betriebszugang und die Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Sanitärräume behindertengerecht umgestaltet werden. Diese Investitionen werden bis zu 50 % der Gesamtkosten bis max. EUR 50.000,-- für alle Betriebe gefördert.
Für Unternehmen bis zu 50 Mitarbeiter/-innen werden zusätzlich investive Maßnahmen zur Beseitigung von Barrieren bis zu EUR 5.000,-- mit bis zu 2/3 der Kosten gefördert (zB Auffahrtsrampe, behindertengerechte Toiletten, Treppenlift, automatische Schiebetüren).
Die Förderung können Sie beim Bundessozialamt (Tel. 05 99 88 (bundesweit) beantragen.
Quelle: BSIC, WKÖ
Informationsblatt zu Investitionen
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6.7.2006
33. Bundestag der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
21. bis 23. September 2006 in Linz
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme am 33. Bundestag der Immobilien- und Vermögenstreuhänder ein, der vom 21. bis 23. September 2006 in Linz stattfindet.
Unter nachstehendem Link finden Sie das komplette Programm samt Anmeldeformular. Sie erhalten in den nächsten Tagen auch ein Programm zusätzlich per Post.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Linz!
Programm Bundestag 2006
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6.7.2006
Passivhausförderungen im Wohnbau in Österreich
Bundesländer belohnen Bauherrn sehr unterschiedlich für den energiesparendsten Baustandard beim Neubau von Wohnbauten!
Nicht zuletzt auf Grund der drohenden Versorgungsunsicherheiten und der enorm steigenden Energiekosten setzen immer mehr Bundesländer voll auf maximalen Wohnkomfort bei minimalem Energieverbrauch. Ohne Zweifel sind Passivhäuser die Weltmeister unter den Energiesparhäusern. Energieverbrauch und CO2-Emissionen sind um 80% geringer als bei den meisten heutigen Neubauten, bei gleichzeitig höchstem Wohnkomfort für die Bewohnern! Die Wohnbauförderstellen der einzelnen Bundesländer unterstützen die Bauherren von Eigenheimen jedoch sehr unterschiedlich für ihre Bemühungen für ein nachhaltiges Zuhause.
Die beste und sicherste Energie ist jene, welche erst gar nicht benötigt wird! Auf der Suche Europas nach Energieunabhängigkeit ist Energieeffizienz die mit Abstand größte so genannte Energiereserve. Insgesamt 50% unnötig vergeudeter Energie könnte heute durch Effizienzsteigerung eingespart werden. Nebenbei werden dabei auch noch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Jüngste Novellierungen bei den Wohnbauförderungen zeigen ganz deutlich in Richtung Förderung höchster Energieeffizienz. Die durchgeführte Recherche im Auftrag der IG Passivhaus Österreich zeigt ganz deutlich. Klimaschutz und langfristige Versorgungssicherheit im Wohnbau ist den Landesregierungen jedoch noch sehr unterschiedlich viel Wert.
Vorarlberg setzt wieder einmal neue Maßstäbe im nachhaltigen Bauen
Das Land will das Energiesparen im Wohnbau weiter vorantreiben. Im gemeinnützigen Wohnbau ist seit zwei Monaten der Passivhausstandard vorgeschrieben. Dies ist vor allem unter dem Aspekt der sozialen Verantwortung ein wesentlicher Schritt, damit zukünftig auch sozial Schwächere sich unabhängig von stetig steigenden Energiekosten warme Wohnungen leisten können. Im nächsten Schritt werde das dann auch die Vorgabe bei der Althaus-Sanierung sein.
“Der wachsende Energiebedarf könne nicht durch erneuerbare Energien alleine abgedeckt werden. Um zu einer hundertprozentigen Deckung durch Erneuerbare Energieträger zu gelangen, muss zuerst der Energieverbrauch um mindestens 50% reduziert werden. Hier setzt das Passivhauskonzept im Neu- und Altbau mit seiner Energieeffizienzsteigerung um den Faktor 10 die einzig richtigen Schritte!“ sagt Vorarlbergs Wohnbaulandesrat Manfred Rein.
Neue Förderrichtlinien in der Steiermark
Auch in der Steiermark setzt das Lenkungsinstrument Wohnbauförderung auf das Motto: „Energie, die nicht verbraucht wird, um die muss man sich auch keine Sorgen machen.“ Für das Passivhaus erhalten die Steirer zukünftig um € 15.000.- mehr als für ein Niedrigenergiehaus mit 50 kWh/m²a. Außerdem wurden die klima:aktiv haus Zusatzförderkriterien in die Förderung durch Ökobonuspunkte mit aufgenommen.
In Kärnten zusätzlich eigener Zuschuss für Passivhäuser
„Rückwirkend mit 1.1.2006 erhalten die ersten 50 Passivhäuser neben der erhöhten Wohnbauförderung zusätzlich einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von € 7.500.- für Eigenheime und € 15.000.- für Mehrfamilienhäuser“, verkündete Energielandesrat Rohr am 8.6.06 bei der 2. Weissenseer Passivhaustagung.
In Niederösterreich 30% mehr Förderung für’s Passivhaus
In Niederösterreich werden dem Häuselbauer die Vorzüge des Passivhauses ebenfalls sehr deutlich schmackhaft gemacht. Für ein Passivhaus erhält der Bauherr um satte 30% mehr Förderung als für ein Niedrigstenergiehaus. Dies hatte beispielsweise in Niederösterreich schon zur Folge, dass binnen eines Jahres die Neueinreichungen für die Passivhausförderung von 0,4% auf 10,0% gestiegen sind!
Wien und Tirol lockt die Bauherrn mit hohen Direktzuschuss zum Passivhaus
In Wien kommt der Bauherr in den Genuss eines sehr hohen direkten, nicht rückzahlbaren Zuschuss von € 11.500.-. In Tirol immerhin € 9.040.- gegenüber einem Einfamilienhaus mit 50 kWh/m²a.
Das Passivhaus rechnet sich vom ersten Tag Die durchschnittlichen Mehrkosten von 5 - 8 Prozent für die Topqualität des Passivhauses wird in diesen sechs Bundesländern zur Gänze durch die rückzahlbare Förderung bzw. nichtrückzahlbaren Zuschüssen abgedeckt. In allen sechs Bundesländern bedeutet dies für den Bewohner eines Passivhauses, dass er damit vom ersten Tag seiner Rückzahlungen für die Baukosten und jährlichen Energiekosten günstiger kommt als sein Nachbar im Energiespar- oder Niedrigenergiehaus!
Schlusslichter bei der Förderung energieeffizienten Bauens sind Oberösterreich, Salzburg und das Burgenland
Während Oberösterreich viele Jahre zu den Vorreitern energiesparenden Bauens gezählt hat, ist es seit der letzten Novellierungsrunde gegenüber den anderen Bundesländern deutlich zurück gefallen. Auch hier bekommt das Passivhaus die höchste Wohnbauförderung, wird aber durch eine völlig widersprüchliche Förderhöhenabstufung benachteiligt. Gegenüber dem Niedrigenergiehaus mit einem 400% höheren Energieverbrauch erhält der Bauherr nur € 10.000.- mehr Förderung. Die gleichen € 10.000.- Förderabstufung wie vom Niedrigenergiehaus mit 50 kWh/m²a auf das Energiesparhaus mit 20% höherem Energieverbrauch!
Kein Wunder, dass bei den Förderansuchen im letzten Jahr daher das Passivhaus stagniert, und stattdessen über 80% aller Förderbewilligungen in den beiden energetisch schlechtesten Förderstufen landeten.
Noch gar nicht regiert hat man hingegen bei der Wohnbauförderung im Burgenland und in Salzburg auf die „Häuser mit Zukunft“. Nur für Mehrfamilienhäuser existiert dort eine Passivhausförderung. Obwohl auch in diesen Bundesländern schon etliche Passivhäuser den Praxistest zur vollsten Zufriedenheit ihrer Bewohner bestanden haben, wie in der Passivhaus Objektdatenbank unter www.igpassivhaus.at zu sehen ist, zögern die Politiker noch immer ihre Bevölkerung für das nachhaltige Energiesparen zu begeistern.
„Aber selbst in den Bundesländern mit geringen Zusatzförderungen haben sich die Mehrkosten in wenigen Jahren amortisiert“, rechnet Ing. Günter Lang, Sprecher der IG Passivhaus Österreich vor, „sind doch die Bankzinsen heute in jedem Fall wesentlich niedriger als die jährlichen Energiekostensteigerungen“! Während der Ölpreis monatlich neue Rekordhöhen erreicht, erfreuen sich die meisten Passivhausbewohner über praktisch vernachlässigbare Energiekosten von 1.- Euro/m² Wohnfläche und Jahr.
Passivhaus ist nicht gleich Passivhaus
Das Passivhaus ist der einzige Baustandard mit einem exakt definierten Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m²a gemäß dem Passivhaus Institut. Allerdings basieren die Kennzahlen für die regionalen Förderungen nach anderen Berechnungsgrundlagen gemäß dem „OIB“ Österreichisches Institut für Bauwesen. Dadurch wird der Passivhausstandard in der Regel erst ab einem Heizwärmebedarf von max. 10 kWh/m²a gemäß Energieausweis erreicht. Diesem Umstand wird nur in Vorarlberg und Oberösterreich Rechnung getragen. In Wien ist man diesem Grenzwert in der Förderung sehr nahe. In den anderen Bundesländern ist mit der Erreichung der „Passivhausförderung“ leider noch nicht automatisch der Passivhausstandard verbunden.
„Haus der Zukunft“ bringt Allen nur Vorteile
Der derzeit schwellende Konflikt zwischen Russland und Europa über die Erdgas- und Erdöl- Abhängigkeit oder auch der Konflikt mit dem Iran zeigen nur allzu deutlich die Verletzlichkeit eines solchen Energiesystems und das baldige Ende des fossilen Zeitalters. Eine breite Umsetzung des Passivhausstandards im Neubau und bei der Altbausanierung macht unabhängig von unsicheren Energieimporten und verbessert die Versorgungssicherheit.
Durch die Komfortlüftung im Passivhaus wird aber auch gleichzeitig die Gesundheit und soziale Zufriedenheit wesentlich gesteigert. Das Passivhaus ist ein wirksamer Schutz gegen schlafraubenden Straßenlärm, Feinstaub- oder Pollenbelastung innerhalb der Wohnung. Gleichzeitig führt es in der Bauwirtschaft durch die wesentlich höhere Ausführungsqualität zu einem Zuwachs von rund 8% am Arbeitsmarkt.
In Jahr 2010 werden in Österreich bereits 28% aller Neubauten in Passivhausstandard errichtet, und damit jährlich 95.000 Tonnen CO2-Emissionen gegenüber konventionell errichteten Neubauten eingespart.
Quelle:
IG Passivhaus Österreich
Netzwerk für Information, Qualität und Weiterbildung
Geschäftsführer Ing. Günter Lang
A-1020 Wien, Hollandstraße 10/46
Tel.: 0650/900 20 40
Übersicht Förderung Passivhäuser
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3.7.2006
Immobilienmarkt in Serbien
Datenbanken und Marktstudien
Die serbischen Investment Promotion Agency (Siepa) hat vor kurzem eine „Property Database“ entworfen und ins Netz gestellt hat. Die Datenbank ermöglicht interessierten Investoren die Suche nach Bauland in ganz Serbien.
Als Weiterentwicklung dieses Angebotes wurde nun in Zusammenarbeit mit der serbischen Niederlassung der österreichischen Volksbanken eine Datenbank entwickelt, der alle Angebote im gesamten Immobilienbereich zu entnehmen sind (www.estan.net).
Interessierte Unternehmen können sich so schnell und unkompliziert einen Überblick über den lokalen Immobilienmarkt verschaffen.
Informationen zur Entwicklung des Hotelmarktes entnehmen Sie der ebenfalls öffentlich zugänglichen Studie zum Hotelmarkt in Serbien.
Sollten Sie zusätzliche Informationen benötigen steht Ihnen das Team der Ahst. Belgrad jeder Zeit gerne zur Verfügung.
Quelle: wko.at
Kontakt Außenhandelsstelle Belgrad
Dr. Josef Treml
Email: mailto:belgrad@wko.at
Telefon: +381 11 301 58 50
Property Database
Hoteldatenbank
(Das Öffnen der Hoteldatenbank kann aufgrund der Größe des Dokuments einige Zeit dauern).
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3.7.2006
Die Fassade - Visitenkarte eines Gebäudes und funktionelles Konstruktionselement
Expertenforum Beton
Moderne Fassaden sichern nicht nur ein dauerhaftes Aussehen von Gebäuden sondern fungieren auch als wichtiger technischer Teil der Gebäudehülle. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Gestaltungselemente übernehmen sie eine entscheidende Rolle für das Funktionieren eines Gebäudekonzepts - vom Sicht- und Sonnenschutz über Temperaturregulierung bis hin zu Energiegewinnung.
Betonfassaden sind nicht nur besonders wirtschaftlich, sondern können eine große Anzahl von zusätzlichen Funktionen erfüllen, erklärte der Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie DI Felix Friembichler anlässlich des Expertenforums Beton am 31. Mai 2006, das sich dem Thema "Fassaden - Elemente aus Beton" widmete. Leitgedanke der Veranstaltung ist es, gebaute Lösungen aufzuzeigen, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Herangehensweisen zudiskutieren.
Friembichler: "Waren Fassaden früher hauptsächlich für den Schutz der Gebäudehülle zuständig, so sind sie heute zu einem High-Tech-Produkt geworden, das Häusern bei vertretbaren Kosten bisher für unerreichbar gehaltene Eigenschaften verleiht." Beispiele dafür sind Glasfaserbeton, neue Betonrezepturen, neue Technologien der Oberflächenbehandlung, Vakuum-Dämmelemente oder die Durchfärbung von Beton. Parallel mit der Entwicklung der Fassade zu einem hochtechnisierten Produkt nimmt die Bedeutung der Vorfertigung zu." Erst die Möglichkeiten in einem Fertigteilwerk lassen die zum Teil revolutionären Ideen zur real einsetzbaren Innovation werden." stellt Dr. Bernd Wolschner Präsident des Verbands der Österreichischen Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) fest.
Moderne Betonfassaden verleihen Häusern neue Eigenschaften
Fotoaktive Fassadenoberflächen nutzen die Eigenschaften von Nanopartikeln zum Abbau von Schadstoffen. Eine Beimischung von Titanoxid unterstützt beispielsweise unter Einwirkung der natürlichen UV-Strahlung die Zersetzung von Schmutzpartikeln aus Luftverunreinigungen. Durch Einsatz von Vakuumelementen lassen sich hoch gedämmte Fassaden mit geringer Dicke herstellen - optimal auch zur nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden. Damit kann auch der Wärme ausgleichende Effekt der hohen Masse des Baustoffs optimal genützt werden.
Hohes Innovationspotenzial durch neue Technologien
"Fassaden sind jene Bauteile, die das größte Innovationspotenzial aufweisen", erklärte Univ.-Prof. Peter Maydl vom Institut für Materialprüfung der TU Graz. Isolierung mit Vakuumelementen ermöglichen zudem völlig neue energiesparende Konstruktionen. "Um die geforderten Dämmerwerte von Niedrigenergie- und Passivhäusern zu erreichen, waren bisher Dämmstoffdicken von 30-40 cm und damit Wandstärken bis zu 60 cm erforderlich", erklärte Dipl.-Phys. Stephan Weismann vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung. "Durch den Einsatz so genannter Vakuumisolationspaneele (VIP), die eine fünf- bis zehnmal geringere Wärmeleitfähigkeit haben als "konventionelle" Dämmstoffe, wie Schäume oder Fasern können bereits Häuser mit Wandstärken von 27 Zentimetern Passivhausqualität erreichen", so Weismann.
Österreichische Unternehmen führend bei Glasfaserbeton
Fassadenelemente aus Glasfaserbeton bieten völlig neuartige Designmöglichkeiten in Bezug auf Formbarkeit und Oberflächen und zudem besten Schutz vor Vandalismus, erklärte Mag. Wolfgang Rieder von Rieder Smart Elements aus Maishofen. Diese österreichische Innovation garantiert zudem erhöhten Brandschutz.
Selbstreinigende Fassaden durch Quantentechnik
Bestimmte Nanopartikel können mithilfe des fotokatalytischen Effekts organische und anorganische Substanzen abbauen. Dieser Effekt kann für selbstreinigende Fassaden genutzt werden. Erste Pilotprojekte zeigen viel versprechende Wirkung bei der Anwendung von titandioxidmodifziertem Zement.
Die Unterlagen zum Expertenforum "Fassaden - Elemente aus Beton" vom 31. Mai 2006 stehen unter nachstehendem Link zum Download zur Verfügung.
Quelle: Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie, Andrea Baidinger
Unterlagen zum Download
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30.6.2006
Investitionsabfindung gem. § 10 MRG
Info für Immobilien - Ing. Mag. Walter Stingl
Zahlungen des Vermieters an den ausziehenden Mieter für die Aufgabe seiner Mietrechte sind als
zusätzliche Anschaffungskosten zu aktivieren, da nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes
der Vermieter „die Freiheit seines Eigentums von schuldrechtlicher Bindung erwirbt.“
Quelle/Autor:
I n g. M a g. W a l t e r S t i n g l K G
T O P A U D I T
I n g. M a g. W a l t e r S t i n g l
A-1100 Wien, Laxenburgerstraße 83
Tel: +43 1 604 01 51 – 0
Fax: +43 1 604 01 51 – 25
Mail: stingl@stingl.cc
Web: www.stingl.cc
Hier können Sie den vollständigen Text nachlesen
Formular
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30.6.2006
Neue Formvorschriften für Rechnungen ab 1.7.2006
Ab 1.7.2006 muss bei Rechnungen an Unternehmer im Inland, deren Gesamtbetrag (inkl. Umsatzsteuer) € 10.000,00 übersteigt, zusätzlich zu den bisherigen Rechnungsmerkmalen, auch die UID-Nummer (Umsatzsteueridentifikationsnummer) des Leistungsempfängers angegeben werden.
Diese Neuregelung führt zu folgenden Konsequenzen:
Beachten sie bei Ausgangsrechnungen, dass sie für eine korrekte Rechnungsaustellung nunmehr auch die UID-Nummer des Empfängers anführen müssen. Fordern Sie daher die UID-Nummer ihrer Kunden, die Unternehmer sind schon vorweg an bzw. stellen sie sicher, dass diese spätestens bei Auftragserteilung erfragt ist.
Erhalten sie eine Eingangsrechnung ist diese neben den anderen geforderten Rechnungsmerkmalen auch daraufhin zu prüfen, ob ihr Lieferant auch ihre UID-Nummer auf der Rechnung vermerkt hat. Ist dies nicht der Fall, sollten sie die Rechnung vom Lieferanten sofort berichtigen lassen, wobei eine Richtigstellung der Rechnung sicherlich leichter durchsetzbar ist, wenn sie den offenen Betrag erst nach Korrektur bezahlen. Im Falle, dass nicht alle Rechnungsmerkmale laut Umsatzsteuergesetz auf der Rechnung zu finden sind und auch eine nachträgliche Berichtigung nicht mehr möglich ist, steht ihnen der Vorsteuerabzug nicht zu.
Quelle: wko.at
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30.6.2006
Bauträger gefordert unterstützende Wohnservices anzubieten
2/3 wollen neben perfekter Lage auch Dienstleistungen vom Bauträger
Welche Vorstellungen haben Menschen über ihre konkrete und näher liegende Wohnzukunft? Dies fand das Zunkunftsforschungsinstitut das fernlicht im Umfeld der Baumesse Immobilia 2006 und Wohnen & Interieur vom 19.-21.3. 2006 mittels mündlicher Befragung durch Fragebögen heraus.
85% der Befragten für Niedrigenergiebauweise
Bezogen auf das Wohnen der Zukunft ganz allgemein schätzen die Befragten die günstige energetische Bauweise mit 85% als wichtigstes Merkmal ein. Sicherheit und Dienstleistungen werden auch noch von 2/3 der als wichtiger Trend neben Komfortfunktionen und Gemeinschaftseinrichtungen im Wohnen der Zukunft betrachtet.
Neben Lage bekommen weitere Kriterien zunehmend Bedeutung
„Die Lage steht nach wie vor an erster Stelle. Dies ist wenig erstaunlich, wobei festzuhalten ist, dass zunehmend weitere Kriterien, wie Nachbarschaft, Aufteilung und Ausstattung des Objektes wichtig werden“, meint Herr
Dr. Maerki, Geschäftsführer des Zukunftsforschungsinstitutes das fernlicht.
66% der Befragten halten Nachbarschaft, Aufteilung, Ausstattung und Flair für wichtig bis sehr wichtig.
Haushalte mit Einkommen über € 2.500,-- für ökologische Bauweise
Für die Gruppe mit einem Haushaltseinkommen von mehr als € 2.500,-- monatlich sind ökologische Baumaterialien immens wichtig. Haushalte mit niedrigerem Einkommen bevorzugen dagegen das Kriterium Nachbarschaft! Je höher man auf der Einkommensskala steigt, desto wichtiger werden Lage und Aufteilung. Ausstattung und Flair dagegen sind im untersten und höchsten Einkommensbereich am ausgeprägtesten.
Bauträger und ihre Differenzierung vom Markt
Kunden wünschen sich von Bauträgern auch bestimmte -baufremde- Dienstleistungen und zwar nicht nur bei der Übersiedelung, sondern auch bei der Vernetzung der Mediengeräte. Damit haben viele Befragte offensichtlich Schwierigkeiten. Immerhin drei von vier Messebesuchern wünschen sich hier unterstützende Dienste. Auch Komfort- und Sicherheitsdienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, etwa komfortable, Plug&Play-fähige Geräte oder die Online-Anbindung an einen Sicherheitsdienst.
Hier besteht also für Bauträger sicher noch Potenzial, sich vom Wettbewerb zu differenzieren.
Bauträger nahezu unbekannt
Das bestimmte Bauträger nahezu unbekannt sind, ist ein weiteres Ergebnis der Befragung.
Nur die Hälfte der Befragten kennt überhaupt einen Bauträger namentlich. Freie Assoziationen zu den Merkmalen der Bauträger gab es auch kaum.
Quelle: das fernlicht
Die gesamten Befragungsergebnisse (18 Seiten mit Grafiken)
können gegen einen Unkostenbeitrag von € 48,-- beim fernlicht (office@dasfernlicht.com ,www.dasfernlicht.com)
bestellt werden.
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30.6.2006
Deutliche Erleichterung bei vorzeitiger Rückzahlung von Wohnbau- und Hypothekardarlehen
OGH schränkt bei vorzeitiger Kreditrückzahlung "Vorfälligkeitsgebühr" ein
Ein Verbraucher hatte bei der "GE Money Bank" einen Hypothekarkredit über 44.000 Euro aufgenommen und auch vereinbart, dass dieser - gegen eine Vorfälligkeitsgebühr (Kreditbetrag mal 5 Prozent mal Restlaufzeit durch Vertragslaufzeit) - auch vorzeitig rückgezahlt werden könne. Eine Kündigungsfrist wurde nicht vereinbart. Als er vorzeitig zurückzahlte wurde er mit einer Gebühr in Höhe von rund 2.000 Euro belastet. Diesen Betrag forderte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) - in einem Musterprozess im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg - zurück. Der Oberste Gerichtshof (OGH) kam zum Ergebnis, dass die Gebühr zu Unrecht verlangt wurde und zurückzuzahlen sei.
Die rechtliche Beurteilung reicht weit über den Einzelfall hinaus: Eine Vorfälligkeitsgebühr ist - laut Gesetz sowieso nur bei Wohnbau- und Hypothekarkrediten - nur zulässig, wenn eine gesetzeskonforme Kündigungsfrist vereinbart und vom Kreditnehmer nicht eingehalten worden ist. Damit hat der Kreditnehmer die Wahl, ob er sich entweder an die Kündigungsfrist hält, oder aber die Vorfälligkeitsgebühr hinnimmt. Wurde - wie im vorliegenden Fall - gar keine Kündigungsfrist vereinbart, dann ist eine vereinbarte Vorfälligkeitsgebühr gesetzwidrig und unwirksam.
Eine Kündigungsfrist darf - nach Bankwesengesetz nur bei Wohnbau- und Hypothekardarlehen - nur in der Höhe von maximal sechs Monaten bzw. im Fall der Vereinbarung einer Festzinsperiode nur für die Dauer dieser vereinbart werden.
"In einer Zeit steigender Kreditzinsen stellt sich für Kreditnehmer immer wieder die Frage, einen Kredit vorzeitig zurückzuzahlen. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass der OGH eine lange Streitfrage zwischen Konsumentenschützern und Banken in diesem Musterurteil zugunsten der Kreditnehmer geklärt hat", freut sich Dr. Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI.
Für Kreditnehmer, die in der Vergangenheit in ähnlichen Fällen Vorfälligkeitsgebühren bezahlt haben, stellt sich die Frage, ob dies - im Lichte des Urteils - zu Unrecht von der Bank verlangt wurde. Betroffen können Wohnbau- und Hypothekardarlehen sein, die nach dem 1.1.1994 (Inkrafttreten des Bankwesengesetzes) aufgenommen wurden. Zu Unrecht kassierte Gebühren kann man innerhalb von 30 Jahren gerichtlich rückfordern.
Quelle: Verein für Konsumenteninformation
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VERANSTALTUNGSHINWEIS:
Titel: Solar 2006
Veranstaltungsart: Symposium
Beginn: 6.9.2006
Ende: 8.9.2006
Ort: Gleisdorf
8. Internationales Symposium Gleisdorf - Solar 2006
Schwerpunkte des Symposiums 2006:
· Solarenergie im deregulierten, globalen Markt
· Komponenten und Systementwicklungen
· Große Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser
· Industrielle solare Prozesswärme
· Solare Gebäudeklimatisierung und Kühlung
· Energieeffiziente solare Gebäude
Fachausstellung: Eine begleitende Fachausstellung führender Solartechnikunternehmen rundet die Veranstaltung ab.
Folder zum Symposium
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27.6.2006
GreenBuilding - Das europäische Programm für energieeffiziente Gebäude
Lange Zeit blieben Dienstleistungsgebäude von Energieeffizienzprogrammen weitgehend unberücksichtigt. Das europäische GreenBuilding-Programm rückt dieses Gebäudesegment nun ins Zentrum des Interesses. Völlig zurecht, denn erfolgreiche Beispiele zeigen, dass Energieeinsparungen von über 50% möglich sind.
In Österreich läuft seit Anfang 2004 mit großem Erfolg das nationale klima:aktiv-Programm ecofacility, das die Erschließung von Effizienzpotenzialen bei privaten Dienstleistungsgebäuden forciert. Mit GreenBuilding wurde zu Jahresbeginn 2005 auf europäischer Ebene ein vergleichbares Programm gestartet - auch dieses zielt darauf ab, die Energieeffizienz von bestehenden Nicht-Wohngebäuden zu verbessern und ganzheitliche Sanierungen zu forcieren. Insgesamt sind 13 Partner aus 10 Ländern am GreenBuilding-Programm beteiligt, für Österreich hat die Österreichische Energieagentur die Koordination übernommen. Die EU unterstützt die Pilotphase im Rahmen des Intelligent Energy Europe (EIE) Programms.
Gesucht: Demonstrations-Beispiele
Derzeit werden EU-weit und auch in Österreich Sanierungsvorhaben, aber auch bereits abgeschlossene Sanierungsprojekte gesucht. Mit ihnen soll dokumentiert werden, wie erfolgreich energetische Sanierungen bei Dienstleistungsgebäuden sein können. Die ersten Rückmeldungen sind ermutigend:
Im Rahmen einer mittels Contracting durchgeführten Generalsanierung wurde das Hallenbad Floridsdorf innerhalb von sechs Monaten erneuert:
Durch den Einsatz von Solaranlagen und Wärmerückgewinnung konnte nicht nur der Wärmebedarf um 64 % reduziert, sondern auch der Wasserbedarf um 40% gesenkt werden. Diese Einsparungen amortisieren sich in weniger als 6 Jahren.
Die evangelische Kirche in Stadl Paura setzte auf Wärmeisolierung und eine Solaranlage. Insgesamt wurden 60m2 Solarkollektoren auf dem 60 Grad geneigten Dach angebracht, wobei die Wärme in zwei jeweils 3.000 Liter fassenden Wärmepuffern gespeichert wird. Gleichzeitig wurde die Beleuchtung erneuert und es kamen Energiesparlampen zum Einsatz. Der Wärmeverbrauch reduzierte sich um über 60%, beim Strom konnten 40 % eingespart werden.
Ein großer Schulbetreiber in Österreich investiert derzeit in einem Dreistufenplan - 1. Thermische Sanierung, 2. Heizung, 3. Energieverbrauch - in den Wärmeschutz. Im Schnitt wird man bei den rund 40 Schulen mehr als 50% der Wärmeenergie einsparen können.
Wer kann am Programm teilnehmen?
In den letzten Monaten wurden bereits zahlreiche Gebäudeeigentümer und Contractoren in Österreich kontaktiert und zur Teilnahme eingeladen. Die Teilnahme erfolgt auf Antrag an die EU-Kommission, wobei folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:
- Es handelt sich um ein privates oder öffentliches Dienstleistungsgebäude (oder auch mehrere), bei dem eine Sanierung entweder beabsichtigt ist, oder nach dem Jahr 2000 durchgeführt wurde. Auch Neubauten können am Programm teilnehmen, sofern ihr Energieverbrauch um Klassen besser ist als bei konventioneller Bauplanung.
- Gegenüber der Kommission wird ein zentraler Ansprechpartner nominiert, der für die Projektdurchführung verantwortlich ist.
- Für das nominierte Objekt wird ein Energieaudit durchgeführt, das die Energiebilanz der letzten Jahre beinhaltet.
- Ein auf dem Audit basierender Maßnahmenplan wird vorgelegt, der die beabsichtigten Sanierungsoptionen beinhaltet. Die Einsparungen sollen dabei zumindest 25% des Energieverbrauchs ausmachen.
"Publicity" für Programmpartner
Gebäudebetreiber, die am Programm teilnehmen, dürfen im Gegenzug das GreenBuilding-Logo der EU führen. Sie kommunizieren dadurch nicht nur ihre inhaltliche Unterstützung des Programms, sondern auch ihre eigene energetische Vorreiterrolle. Erfolgreiche Sanierungsobjekte werden sowohl auf der europäischen als auch auf der österreichischen Programm-Website präsentiert. Gleichzeitig werden die Beispiele medial vorgestellt, um so Machbares aufzuzeigen und Impulse für weitere Sanierungen zu setzen.
Unterstützung für "Sanierungswillige"
Die auf freiwilliger Basis teilnehmenden Organisationen und Unternehmen erhalten bei der Analyse des Gebäude-Energieverbrauchs sowie bei der Konzeption der Maßnahmenpläne organisatorische und inhaltliche Unterstützung. In Österreich kann im Rahmen des Programms ecofacility bei privaten Dienstleistungsgebäuden zusätzlich geförderte Energieberatung in Anspruch genommen werden. Als Service für Gebäudeverantwortliche werden technische Guidelines zu einer Reihe von Themen - von Energiemanagement über Bürogeräte, Solarenergie bis zur Finanzierung - bereitgestellt.
Quelle/Rückfragehinweis
Rückfragehinweis:
Österreichische Energieagentur
Mag. Elisabeth Amann
Tel. 01/586 15 24-36
E-Mail: elisabeth.amann@energyagency.at
Green Building
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27.6.2006
Arbeitskreis Immobilienmakler
Sehr geehrte Kollegin!
Sehr geehrter Kollege!
Ich wurde in der Fachverbandsausschuss-Sitzung vom 9. Juni 2006 mit der ehrenvollen Aufgabe des Leiters des Arbeitskreises „Immobilienmakler NEU“ betraut. Ich werde gemeinsam mit meinen Arbeitkreismitgliedern und in enger Kooperation mit dem Fachverband die Schwerpunkte unserer Arbeit an den aktuellen Diskussionsthemen wie zum Beispiel
- „Doppelvertretung“
- Freie Mitarbeiter
- Dienstleistungsrichtlinie (Berufsanerkennungsrichtlinie)
ausrichten.
Die österreichischen Maklerinnen und Makler haben eine zentrale und vermittelnde Schlüsselrolle in der Immobilienwirtschaft und leisten damit einen wertvollen Beitrag in der Volkswirtschaft. Der Immobilienmakler wird sich zunehmend neuen Herausforderungen im europäischen Markt stellen müssen, die er aber auf Basis der ausgezeichneten Ausbildung, um die uns viele EU-Länder beneiden, sicher meistern wird.
Unsere Arbeit wird dazu dienen, die Leistungsfähigkeit unserer Betriebe weiter zu fördern und zu stärken. Es gilt den Marktanteil des Immobilienmaklers zu erhöhen und seinen Tätigkeitsbereich weiter auszubauen. Insbesondere aber auch das Verhältnis zum Kunden (Konsumenten) zu verbessern und das Image des Immobilienmaklers nachhaltig nach oben zu korrigieren.
Es wird dazu auch notwendig werden Kundensicherungsmodelle in unseren Treuhandberufen einzuführen. Zahlreiche Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit im Verwalterbereich zeigen, dass einige wenige Anlassfälle geeignet sind das Fundament unserer Kundenbeziehungen zu erschüttern.
Die gesetzlichen Anforderungen an den Immobilienmakler haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Aus vor angeführten Erwägungen arbeitet der Fachverband im Wesentlichen an den Bedingungen einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für unsere Mitgliedsbetriebe. Eine solche schützt den einzelnen Betrieb gegen Fehlerquellen, die überall auftauchen können aber im Einzelfall zu bedrohlichen Situationen für den Betrieb führen können. Eine günstige Gruppenversicherung kann hier für die Betriebe eine wesentliche Entlastung und Risikominimierung bringen.
Ich werde Sie in den nächsten Wochen und Monaten laufend über die Fortschritte informieren. Ich lade Sie in diesem Zusammenhang herzlich ein, mir Ihre Anliegen zu übermitteln (E-Mail: office@wkimmo.at).
Ihr Mag. Elmar Hagen
Kontakt Mag. Elmar Hagen
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7.6.2006
Fachverband der Immobilientreuhänder präsentiert druckfrischen Immobilienpreisspiegel
Marktstudie mit Durchschnittswerte der 2005 erzielten
Immobilienpreise - Erstmals mit Frequenzzahlen aus Städten von "Infrapool" - Malloth: "Meilenstein und nützliches Werkzeug"
"Der Immobilienmarkt in Österreich befindet sich in allen Bereichen im permanenter Aufwind" - so fasste Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Ergebnisse der Erhebungen zur druckfrischen Ausgabe des Immobilienpreisspiegels heute, Mittwoch, vor der Presse zusammen.
Seit 1989 werden im Immobilienpreisspiegel Durchschnittswerte veröffentlicht, in der jetzt vorliegenden Ausgabe jene der im Jahr 2005 erzielten Immobilienpreise. Der Preisspiegel enthält weiters die
Zahlen des Jahres davor im direkten Vergleich sowie deren Veränderung in Prozent. Neu ist in dieser Ausgabe die Einarbeitung von Frequenzzahlen in österreichischen Städten, erhoben von Infrapool
<www.infrapool.at>. Malloth bezeichnete den Immobilienpreisspiegel mit dem neuen Feature als "Meilenstein und nützliches Werkzeug in Angelegenheiten, die mit Immobilien zu tun haben."
"Die vorliegenden Zahlen zeigen einen eher ausgeglichenen Immobilienmarkt in Österreich: Es sind sowohl Veränderungen nach unten als auch nach oben ausgewiesen", so Malloth. Allerdings, so
gibt er zu bedenken, gebe es am Markt eine Polarisierung, nämlich nach sehr hochwertigen, teuren Immobilien, und dem qualitativ unteren, eher preisgünstigen Angeboten: "Der Markt hat keine Mitte
mehr."
Ein nach wie vor boomender Bereich ist der Verkauf/Erwerb von Wohnungsneubau. Das führt Immobilien-Experte Malloth auf ein Zurückfahren der Neubautätigkeit in so gut wie allen
Landeshauptstädten und die damit einhergehende Verknappung des Angebotes zurück. Eine differenzierte Betrachtung ist auf Grund des stark ausdifferenzierten Angebotes im Bereich Kauf von
Altbauwohnungen notwendig. Gleich bleibend präsentiert sich der Bereich Miete; die Mietpreise in Österreich verhielten sich im Schnitt stabil oder waren leicht steigend.
Nach Städten betrachtet, gehören zu den aus den Zahlen des Immobilienpreisspiegels ablesbaren Gewinnern Klagenfurt (+7,34 Prozent - allerdings von einem niedrigen Niveau ausgehend), wie schon
seit jeher Salzburg (+5,41 Prozent), Graz (+4,36 Prozent) sowie St. Pölten zu den Gewinnern. Abgeschlagen liegt mit -2,45 Prozent Eisenstadt. Wien befand sich mit +0,68 Prozent in einer Seitwärtsbewegung. Auffällig ist das Ansteigen der Nachfrage nach Neubau-Eigentum im 11. Wiener Gemeindebezirk.
Austauschbewegungen beim Wohnen und Leben finden eher zwischen (großen) Städten wie etwa Wien und St. Pölten als von groß nach klein. Ungebrochen ist nach wie vor der Trend zum Leben und Wohnen im
Nahbereich größerer Städte: "Die Speckgürtel wurde bislang noch keiner Diät zugeführt", formuliert es Malloth. Vielmehr werde es in Zukunft so sein, dass auch Bezirksstädte und andere, noch kleinere Städte, einen so genannten Speckgürtel haben werden, prognostiziert er mit Blick auf die Daten der "Infrapool"-Frequenzanalysen, die Infrapool-Vorstandsmitglied Christian Schaffner präsentierte: Denen zur Folge sind auch Städte wie Villach (Platz 6), Wels (7), Krems (10) oder Vöcklabruck (11) im Ranking nach Wochenfrequenz vertreten. Angeführt wird dieses von Wien, Linz, Graz, auf den Plätzen folgen Salzburg und Innsbruck.
Ein Trend, den auch Christian Schaffner aus seinen Zahlen bestätigt sieht: "Die Zeichen für die Innenstädte stehen auf Aufschwung: Die Passantenfrequenz hat 2005 um sieben Prozent zugelegt", so Schaffner. Weitere Indizien sind das zunehmende Interesse von Investoren an Innenstädten. "Projekte außerhalb der Städte sind durch die Speckgürtel oft schon ausgereizt. Auch haben in NÖ, OÖ und Vorarlberg neue Raumordnungen zumindest für eine Verbesserung der Stimmung für die Innenstadt als Kernzone gesorgt". Allerdings: Bei der Frequenz zugelegt haben vor allem die großen Städte, in vielen kleinen Städten florieren weiterhin die Speckgürtel, während die Zentren ausgehungert werden.
Ein Manko sieht Schaffner beim mangelnden Gestaltungswillen der Gemeinden: "Die meisten innerstädtischen Projekte werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorangetrieben. Eine Einbindung der
Liegenschaftseigentümer ist unbekannt. Die Stadtgemeinde freut sich über zusätzliche Arbeits- und Parkplätze, schafft es aber meistens nicht, die restliche Stadt in die Planung zu integrieren." In diesem
Zusammenhang seien auch die Immobilientreuhänder, immerhin eine Drehscheibe der Volkswirtschaft, gefordert, betont Malloth. "Warum soll ein Immobilientreuhänder mit seiner Kompetenz als Primus inter
pares nicht auch Aufgaben im Rahmen kommunaler Entwicklungen übernehmen?"
Ebenfalls im Aufwind präsentiert sich aus Sicht der heimischen Immobilienwirtschaft der Büroimmobilienmarkt, wo Malloth einen Zuwachs bei der Nachfrage nach hochwertiger Infrastruktur im städtischen (Nah-)Bereich ortet, ein Trend, der aus seiner Sicht auch anhalten wird: "Eventuell bedeutet das eine Entwicklung ‚zurück in die Städte’", so der Fachverbandsobmann, die auch in der Stadtplanung und -entwicklung tätig ist, abschließend.
Immobilienpreisspiegel 2006 hat einen Umfang von 219 Seiten (Format A5) und enthält die Auswertungen aller Liegenschaftsarten für die Bezirke, ergänzt durch grafische Darstellungen. Die Broschüre ist zum Preis von 32 Euro zuzüglich MwSt. und Versandkosten beim Fachverband der Immobilientreuhänder, Schlossgasse 13/2.3, 1050 Wien, erhältlich. Fachverbandsmitglieder bekommen den Immobilienpreisspiegel 2006 zum ermäßigten Preis von 27 Euro zuzüglich MwSt. und Versandkosten. Bestellt werden kann der Immobilienpreisspiegel ganz einfach im Internet auf der Homepage www.wkimmo.at, per E-Mail an office@wkimmo.at, telefonisch unter 01/522 25 92 oder per Fax an 01/522 25 92-33.
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Interessenvertretung sowie Information, Beratung und Unterstützung der jeweiligen Mitglieder als gesetzliche Interessenvertretung Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder ist eine Fachorganisation in der Wirtschaftskammer Österreich und die gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Immobilientreuhänder.
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Telefon: 01/5222592-0 – Telefax: 01/5222592-33 – E-Mail: mailto:office@wkimmo.at
Autoren: Ursula Pernica und Mag. Gottfried Rücklinger
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: http://www.wkimmo.at - Alle Ausgaben des Newsletters finden Sie im Newsletterarchiv auf der Homepage im internen Bereich.
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